Aktuelle Fortbildungsangebote
Für den hessischen Volkshochschulverband (hvv) und den Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz biete ich im Bereich Kultur-Gestalten Mitarbeiterfortbildungen und Lehrerfortbildungen an. Zielgruppe sind VHS-Kursleitende in diesem Bereich. Die Seminare sind fachspezifische Angebote im Bereich Kultur-Gestalten zur fachdidaktischen und erwachsenenpädagogischen Grundqualifizierung innerhalb des Kontaktstudiums "Lehren lernen - Lernen lehren" (Rheinland-Pfalz) bzw. fachbezogene Anteile für die "Erwachsenenpädagogische Qualifizierung für Kursleitende in der Weiterbildung (EPQ) (Hessen). Buchungen bitte nur über die oben genannten Institutionen.
Kurse in der Kulturellen Bildung leiten I
Didaktisches Handeln in der Kulturellen Bildung:
Kursplanung, Kursziele, Kursaufbau, Interaktionsaspekte, Kursevaluation, anhand konkreter Beispiele und intensiver praktischer Übungen
Kurse im Bereich "Kultur - Gestalten" sind geprägt durch ein Geflecht vielfältiger, durchaus auch widersprüchlicher Bedürfnisse und Interessen von Kursleitenden und Teilnehmenden. In diesem Seminar werden wichtige Aspekte und Verbindungen dieses Geflechts erörtert und bewusst gemacht. Handlungsstrategien werden daraufhin entworfen. Ein Handlungselement stellt z. B. die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst dar. Verstärkt erlangen hierbei auch Werke, die digitale Medien einbeziehen und thematisieren, an Wichtigkeit, da diese immer mehr in unserer Lebenswelt präsent sind. Die Fortbildungsveranstaltung eröffnet u. a. exemplarisch Zugänge zu ausgewählten Positionen der Gegenwartskunst, die sich als anschlussfähig für die Kulturelle Bildung erweisen. Die Veranstaltung zielt methodisch darauf, dass Diskussionen, Erfahrungsaustausch, Vortrag sowie Arbeitspapiere mit Informationen sich einander ergänzen.
Termin: Sa.+So., 22.+23.11.08, je 10-17 Uhr
Ort: hvv, Frankfurt/M.
"Planung des Unplanbaren - Überraschungen, Störungen und Unvorhersehbares in Kursen der Kulturellen Bildung"
Kursleitende in der kulturellen Bildung regen gestaltende und
verändernde Prozesse an, die sich auch auf die sozialen und
kommunikativen Beziehungen der Menschen untereinander auswirken. Diese
Prozesse stehen im Spannungsfeld von geplanten Anteilen und Offenheit
für die Gruppe. Hierzu werden in theoretischen und praktischen
Erkundungen gestalterische Übungen und kreative Methoden erprobt und
ausgewertet, welche den selbstbewussten Umgang mit Störungen,
Überraschungen oder Unvorhergesehenem in Kursen thematisieren. Die
Ergebnisse werden im Gruppengespräch intensiv reflektiert und mit den
eigenen Erfahrungen der Teilnehmenden in Beziehung gesetzt. Es wird so
eine Fülle an Handlungsalternativen für spannungsreiche Kurssituationen
dargelegt, die die Kursleitenden in ihrem eigenen Kursalltag flexibel
einsetzen können.
Termin: Sa., 09.05.09, 10-17 Uhr
Ort: Bad Dürkheim
Lehrerfortbildung: Digitale Bildbearbeitung mit GIMP
Der Umgang mit der Digitalkamera oder dem Foto-Handy gehört für Jugendliche zum Alltag. Digitale Fotografien lassen sich heute problemlos nachbearbeiten und verbessern, aber auch manipulieren, verändern und verfremden. Hier eröffnet sich ein breites Einsatzgebiet der digitalen Bildbearbeitung im Kunstunterricht. In der Veranstaltung wird die freie Software GIMP in ihren Funktionen vorgestellt und anhand verschiedener Bildbeispiele praktisch erprobt. An konkreten Unterrichtseinheiten aus verschiedenen Klassenstufen werden didaktische und methodische Aspekte erläutert.
Termin: Sa., 24.01.09, 10-17 Uhr
Ort: hvv, Frankfurt/M.
Lehrerfortbildung: Seitenlayout mit Inkscape
Plakatgestaltung, Visitenkarten, Gestaltung von Titelblättern usw. sind beliebte Themen im Kunstunterricht. Die freie Software Inkscape bietet als Grafikprogramm die Möglichkeit, Texte und Bildmaterial in beliebiger Form und farblicher Gestaltung auf einer Seite anzuordnen. In der Fortbildung wird die Anwendung in ihrem Funktionsumfang anhand von Beispielen aus dem eigenen Unterricht vorgestellt und intensiv erprobt.
Termin: Sa., 28.03.09, 10-17 Uhr
Ort: Frankfurt/M.
Lehrerfortbildung: Trickfilm digital
Das bewegte Bild fasziniert Kinder und Jugendliche immer wieder aufs Neue: Beim Daumenkino angefangen bis hin zu den aktuellen Animationsfilmen à la Shrek. Der Kunstunterricht – evtl. auch fächerübergreifend mit Deutsch - bietet die Möglichkeit, sich mit der Thematik auseinander zu setzen. Angefangen bei ersten Scribbles, über ein Storyboard bis hin zu der Umsetzung als animierte Zeichnung, Knetfiguren oder als Lego-“Brickfilm“ - der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Die Fortbildung bietet Raum zur Erstellung eines eigenen kleinen Clips und gibt Tipps zu Software, Planungs- und Durchführungsphase sowie der Umsetzung im Unterricht.
Termin: Sa., 26.09.09, 10-17 Uhr
Ort: Frankfurt/M.
Weitere Fortbildungsangebote auf Anfrage:
Methodisches Handeln: Kreativität
Im Mittelpunkt stehen Methoden und Übungen, die in Kurssituationen
der kulturellen Bildung sowie in künstlerischen Feldern Anwendung
finden. Ausgehend von einer jeweiligen Kurskonzeption und in
Übereinstimmung mit den geplanten Kursinhalten kann mit solchen
Übungen kreatives Handeln angeregt werden. Lernzielperspektiven
werden hierdurch in Bezug auf bestimmte Lernerfahrungen verfolgt.
Gruppenbildungsprozesse werden gefördert. Auch Anfangs- und
Schlusssituationen lassen sich beispielsweise durch experimentelle
Materialerkundungen im Kurs bewusst erleben.
Auswertungsmöglichkeiten können initiiert werden.
Die Methoden werden vorgestellt, exemplarisch ausprobiert, im
Gespräch reflektiert und zur eigenen Kurspraxis in Beziehung
gesetzt.
Zentrales Ziel des Seminars ist es, bei den Teilnehmenden einen Fundus
an kreativen Handlungspotenzialen zu schaffen, auf den in eigenen
Kursen variabel zurückgegriffen werden kann.
Kulturelle Bildung zwischen Qualitätssicherung, Qualitätskriterien und Beliebigkeit
Inwieweit bestimmen einerseits Regeln, Qualitätskriterien oder gar
Rezepte sowie andererseits Offenheit, Zufälle und
Willkürlichkeiten das Kursgeschehen in der Kulturellen Bildung?
Wie kann ich durch Kursevaluation Lernerfolge „messbar“
machen und darstellen? Im gruppeninternen Austausch werden
unterschiedliche methodisch Themenkreisen zu Evaluationsfragen
erarbeitet und ein Kriterienkatalog gemeinsam oder individuell
erstellt, mit dem jeder/jedem einzelnen Beteiligten Anregungen in
künstlerischer sowie in pädagogischer Hinsicht gegeben
werden. Die Veranstaltung soll Kursleitenden helfen, ihre
Tätigkeit aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen und Reflexion nach
außen selbstbewusst zu vertreten. Folgende Themengebiete werden
behandelt und an praxisnahen Beispielen erprobt: Evaluation und
Didaktik, Aufgaben, Formen und Ziele sowie Grenzen und Probleme von
Evaluationsmaßnahmen im direkten Bezug auf Kurse Kultureller
Bildung; Forschungsmethoden, Selbstevaluation; Planung und
Durchführung einer Untersuchung, Auswertung und Reflexion,
Präsentation von Kursinhalten.
"Einsatzmöglichkeiten digitaler Fotografie im Kursalltag"
Die Digitalfotografie wird die 'herkömmliche' Fotografie wohl
genauso wenig ersetzen, wie diese das Ende der Malerei
herbeigeführt hat. Zwar gelten die Grundlagen der Fotografie
für digitale ebenso wie für 'analoge' Aufnahmen, doch
eröffnet die Möglichkeit der Bearbeitung der Bilder am
Computer dem Fotografen neue kreative Möglichkeiten.
In der zweiteiligen Fortbildung werden am ersten Wochenende
Funktionsweise sowie Anwendungsmöglichkeiten digitaler Kameras
für Kursleitende in der Kulturellen Bildung besprochen (z. B.
Dokumentation von Arbeitsprozessen und Zwischenergebnissen,
Kursdokumentation für Ausstellungen, Präsentationsmappen,
digitale Präsentationen, Bewerbungen usw.) und anhand
verschiedener Themen erprobt. Unter gestalterischen Aspekten werden die
entstandenen Fotografien der Teilnehmenden in Hinblick auf die Nutzung
innerhalb von Kursen erörtert.
Am zweiten Wochenende stehen die digitale Nachbearbeitung des
Bildmaterials, Weiterverarbeitung/Druck sowie die Beschäftigung
mit verschiedenen Präsentationsmöglichkeiten im Vordergrund.
Die digital gespeicherten Aufnahmen werden in den Computer
übertragen, um dort mit einer gängigen
Bildbearbeitungssoftware verändert und nachbearbeitet zu werden.
Anhand von Beispielen werden die wichtigsten Bildbearbeitungswerkzeuge
sowie Spezialeffekte erläutert und können an den eigenen
Bildern ausgiebig erprobt werden.
Die hierfür benötigten technischen Medien stehen zur
Verfügung, selbstverständlich können Sie, falls bereits
vorhanden, Ihre eigene Digitalkamera mitbringen.
Teil I: Kameratechnik, Teil II: Bildbearbeitung
Zuletzt geändert am 03.09.2008